Als Schulleiterin – Gestalten

Um mehr Gestaltungseinfluss zu haben, habe ich mich entschlossen, Schulleiterin zu werden. 1996 war es so weit. Die Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro hatte bereits 1992 mit dem Abschlussdokument, der AGENDA 21 aufgezeigt, was im 21. Jahrhundert zu tun ist

So war mein pädagogisches und bildungspolitisches Handeln durch eine große, von der Weltgemeinschaft verabschiedete Vision getragen. Was mich als Lehrerin geprägt hat, ließ mich als Schulleiterin nicht mehr los. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung war Auftrag und Ziel. Dieser Herausforderung hat sich die Schulgemeinschaft der AGENDA Schule Essen Holsterhausen, die ich 10 Jahre geleitet habe, verpflichtet. Leben was wir lehren, war die Devise. 

Neue Lernformate wurden entwickelt: der wöchentliche Projekttag zum Handeln in der Kommune, die wöchentliche Schulversammlung, das Einladen von Menschen mit Botschaften, die Auszeichnung für Zivilcourage, die ökologische Gestaltung von Gebäude und Campus. 

Die Kinder waren eingebunden in die Leitbildentwicklung der Stadt Essen und in viele städtische Arbeitsgruppen und haben als AGENDA-Botschafter*innen viele Menschen inspiriert. Einen Überblick gibt das Portrait der Schule – zu finden in der NaSch-Zeitschrift für Community Education. In der Publikation wird auch beschrieben, wie 1999 zwölfjährige Schüler*innen das Schulfach Verantwortung erfunden haben, das inzwischen hunderte Schulen inspiriert hat. Brand eins konstatierte: Das geht!

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Als Schulleiterin – Gestalten

Um mehr Gestaltungseinfluss zu haben, habe ich mich entschlossen, Schulleiterin zu werden. 1996 war es so weit. Die Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro hatte bereits

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Im aktiven Ruhestand – Der FREI DAY

2016 endete mein Lebensabschnitt als Schulleiterin mit der dreitägigen Konferenz Global Goals Curriculum 2016. Mein Abschied ist Übergang für weiteres Wirken. Ich bin fast täglich unterwegs In Schulen, bei

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